Dienstag, 29. Juli 2014

Red Bug Charity: wir sind dabei :)

10517468_1439191786368135_2236906073394314188_n
(Quelle:RedBugCulture.de)

Wunderschönen Dienstagmittag :)
Heute wollen wir euch ein Projekt vorstellen, bei dem wir gerne mitmachen.
Es handelst sich um ein Charity Projekt des Labels Red Bug Books.
Aber lest lieber selber:

Einer der guten Vorsätze von Red Bug Books für das Jahr 2014 war ein Charity Projekt für Jugendliche. Was lag da näher, als ein Buch zu machen. Und was hätte da mehr Sinn gemacht, als Jugendbuchautoren zu fragen, ob sie Lust haben, etwas dafür zu schreiben. Und was fehlt dann noch, damit es ein schönes Projekt wird? Genau – Buchblogger.
Red Bug Books wird am 6. Dezember 2014 ein Buch mit Gedichten und Geschichen von zehn Jugendbuchautoren veröffentlichen. Der Erlös geht an eine gemeinnützigen Jugendbuchorganisation und Buchblogger werden helfen, das Projekt bekannt zu machen.
Ab Juli 2014 werden wir bekannt geben, welche Autoren dabei sind. Mit Hilfe von euch allen wollen wir ein schönes Cover finden und eine Organisation auswählen, an die der Erlös des Buches schließlich gehen wird.
(Quelle:redbug-culture)
 
Aber auch auf Facebook ist Red Bug Books zu finden. Helft uns bei diesem wundervollen Projekt und verbreitet die Aktion so weit ihr könnt. Wenn ihr Blogger seid und selbst an der Aktion teilnehmen wollt, dann schickt einfach eine Mail an das Team (
mail@redbug-books.com
mail@redbug-books.com
mail@redbug-books.com) und stellt ihnen euer Blog vor. Habt ihr nicht auch Lust?

Liebe Grüße<3
Einer der guten Vorsätze von Red Bug Books für das Jahr 2014 war ein Charity Projekt für Jugendliche. Was lag da näher, als ein Buch zu machen. Und was hätte da mehr Sinn gemacht, als Jugendbuchautoren zu fragen, ob sie Lust haben, etwas dafür zu schreiben. Und was fehlt dann noch, damit es ein schönes Projekt wird? Genau – Buchblogger.
Red Bug Books wird am 6. Dezember 2014 ein Buch mit Gedichten und Geschichen von zehn Jugendbuchautoren veröffentlichen. Der Erlös geht an eine gemeinnützigen Jugendbuchorganisation und Buchblogger werden helfen, das Projekt bekannt zu machen.
- See more at: http://www.redbug-culture.com/blog/charity/#sthash.KbkQvZLd.dpuf
Einer der guten Vorsätze von Red Bug Books für das Jahr 2014 war ein Charity Projekt für Jugendliche. Was lag da näher, als ein Buch zu machen. Und was hätte da mehr Sinn gemacht, als Jugendbuchautoren zu fragen, ob sie Lust haben, etwas dafür zu schreiben. Und was fehlt dann noch, damit es ein schönes Projekt wird? Genau – Buchblogger.
Red Bug Books wird am 6. Dezember 2014 ein Buch mit Gedichten und Geschichen von zehn Jugendbuchautoren veröffentlichen. Der Erlös geht an eine gemeinnützigen Jugendbuchorganisation und Buchblogger werden helfen, das Projekt bekannt zu machen.
- See more at: http://www.redbug-culture.com/blog/charity/#sthash.KbkQvZLd.dpuf
Einer der guten Vorsätze von Red Bug Books für das Jahr 2014 war ein Charity Projekt für Jugendliche. Was lag da näher, als ein Buch zu machen. Und was hätte da mehr Sinn gemacht, als Jugendbuchautoren zu fragen, ob sie Lust haben, etwas dafür zu schreiben. Und was fehlt dann noch, damit es ein schönes Projekt wird? Genau – Buchblogger.
Red Bug Books wird am 6. Dezember 2014 ein Buch mit Gedichten und Geschichen von zehn Jugendbuchautoren veröffentlichen. Der Erlös geht an eine gemeinnützigen Jugendbuchorganisation und Buchblogger werden helfen, das Projekt bekannt zu machen.
- See more at: http://www.redbug-culture.com/blog/charity/#sthash.KbkQvZLd.dpuf
Einer der guten Vorsätze von Red Bug Books für das Jahr 2014 war ein Charity Projekt für Jugendliche. Was lag da näher, als ein Buch zu machen. Und was hätte da mehr Sinn gemacht, als Jugendbuchautoren zu fragen, ob sie Lust haben, etwas dafür zu schreiben. Und was fehlt dann noch, damit es ein schönes Projekt wird? Genau – Buchblogger.
Red Bug Books wird am 6. Dezember 2014 ein Buch mit Gedichten und Geschichen von zehn Jugendbuchautoren veröffentlichen. Der Erlös geht an eine gemeinnützigen Jugendbuchorganisation und Buchblogger werden helfen, das Projekt bekannt zu machen.
- See more at: http://www.redbug-culture.com/blog/charity/#sthash.KbkQvZLd.dpuf

Sonntag, 27. Juli 2014

Sonntagsschmankerl: Kossi's Welt


Hallo liebe Sonntagsschmankerl-LeserInnen,

heute möchte ich euch eine unserer Mitkolleginnen in der Buchblogger Welt vorstellen. Die Dame, um die es sich handelt macht aber nicht nur schriftliche Rezensionen, sondern ist vor allem durch ihre Bücher-Videos bekannt. Dabei gibt sie wir ich finde immer einen sehr guten und spannenden Einblick in ihre Bücher. Unter den Rezensionisten in der Internetwelt ist sie so eine Art Urgestein, aber vielleicht wird sie die ein oder andere von euch noch nicht kennen. Ich rede von niemand geringerem als Kossi. Angefangen hat es bei ihr ganz klassisch mit schriftlichen Rezensionen auf ihrem Blog, aber mitlerweile ist Kossi eine unvergleichliche Marke geworden. Unter anderem designt sie Schmuck, kreirt Teemischungen, macht Vlogs, hatte für kurze Zeit eine eigene Sendung online (Die Kossi Bookboard-Show) und hat sogar ein Buch veröffentlicht (Männertaxi - Andrea Kossmann).
In letzter Zeit schaue ich mir immer öfter ihre Videos an und lese die ein oder andere Rezension. Bis vor kurzem kannte ich Kossi gar nicht und das scheint so eine Art grober Fauxpas zu sein, denn einfach JEDER kennt sie, deswegen werde ich diese Buchblogger-Weisheit einfach mal an euch alle weitergeben.
Wer also immer genaustens informiert über Neuerscheinungen, Bestseller und kleine Schätze in den Genres Humor, Urban Fantasy, Thriller, historische Romane, Liebesromane und Sommerschmöcker sein möchte sollte sich gleich mal mit der werten Dame auf facebook oder twitter verlinken. Lohen tut es sich allemal, da sie des öfteren kleine Geschenke, Anhänger und/oder Bücher verlost.


(Quelle: http://wordpress.katrinkoppold.de/wp-content/uploads/2013/07/kossiswelt.jpg)


Kossi bei:


Damit wünsche ich euch ein schönes Restwochenende
Eure Rose

Mittwoch, 23. Juli 2014

Filmbesprechung zu North and South (BBC)


Für die junge Margaret Hale verändert sich alles. Durch die radikale Entscheidung ihres Vaters, sich seinem derzeitigen Pristeramt abzuwenden und der Kirche endgültig als Geistlicher den Rücken zu kehren, sind alle Familienmitglieder der bescheidenen Familie Hale gezwungen umzuziehen. Vorbei ist es mit dem idyllischen Leben im südlichen England der altehrwürdigen Grafschaften. Der Neuanfang soll in einer typischen Idustriestadt beginnen, Milton. Einmal quer durch das ganze Land geschleppt fühlen sich Margaret und ihre Mutter sehr unwohl in der neuen Umgebung. Die erwählte Heimat scheint aus nichts außer Dreck, Krach, Geschrei und grauen Fabriken zu bestehen. Doch anfangs noch schockiert von den Bedingungen unter denen die Menschen in Milton leben, beginnt Margaret mit der Zeit ihren wohlbehüteten Blick abzulegen und sich für die dortigen Missständte zu interessieren. Sie entschließt sich etwas gegen die Umstände der Bevölkerung zu unternehmen. Zu Anfang will sie den befreundeten Fabrikbesitzer ihres Vater, John Thornton, davon überzeugen bessere Arbeitsbedinungen für seine Mitarbeiter zu schaffen. Aber der hält sehr wenig von den Einmischungen einer Lady aus dem Süden, die zumal nichts von seinem Geschäft versteht.
Margarets unerschütterliches Temperament hingegen duldet kein Nein. Sie beschließt auf anderen Wegen den Menschen zu helfen. Sie freundet sich mit einigen Familien aus der Unterschicht an und unterstützt diese so gut es ihr möglich ist.
Eines Tages jedoch ist selbst Maragert gezwungen ihre Waffen zu strecken. Schwer getroffen durch einige herbe Schicksalsschläge zieht sie in den Süden zurück. Doch dort fühlt sie sich nicht mehr heimisch. Sie vermisst die Mentalität der Menschen aus Milton und kann mit ihrern früheren Freundschaften nur noch wenig anfangen. Trübselig und enttäuscht lebt sie in den Tag hinein, bis sie eines Tages die Chance zum Handeln bekommt. 

Der verfilmte Roman von Elisabeth Gaskell ist durch und durch ein BBC-Klassiker, mit all den Versprechungen, die dieser Titel mit sich bringt.
Eine tiefsinne, echte und grausame Welt spiegelt sich in den Bildern jeder einzelnen Szene wieder und somit wirkt er komplette Film sehr authentisch und klar. Zu verdanken ist das wohl vor allem der großartigen Schauspielkunst einiger renomierter Akteure. In der Hauptrolle der Margaret Hale, gespielt von Daniela Denby-Ashe, wird uns eine starke aber gleichzeitig auch verängstigte Lady aus dem Süden Engalnds präsentiert, die so gut es geht sich den neuen Gegebenheiten ihres Lebens öffnet und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Damals hatten Frauen keine Rechte, was Land, Besitz oder Geld betraf. Also konnte eine Frau wie Margaret nur den ganzen Tag im Haus sitzen, lesen, Teekränzchen geben und sich zu Tode langweiligen. Aber genau das tut sie eben nicht. Überzeugt in Szene gesetzt weiß Denby-Ashe wie hart und wie zart eine Frau auf solche Umstände reagieren muss. Wirklich überzeugend dargestellt.
Aber auch andere Schaupieler gaben eine Glanzleistung ab, meiner Meinung nach. Ganz vorne mit dabei Richard Armitage, der John Thornton spielt. Der Kerl versteht es wirklich den grisgrämigen und ebenso liebenwürdigen Fabrikbesitzer zu geben. Es kam mir vor, als wurde ihm diese Rolle auf den Leib geschneidert. Zu seinen Geschäftskollegen und manchmal auch Margaret gegenüber war er der skurpellose Ökonom, einzig auf seinen Vorteil bedacht, doch in vielen kleinen clever eingespielten Sequenzen, merkt der Zuschauer wie seine Fassade Stück für Stück bröckelt. Gut fand ich dabei, dass sich dieses Verhalten erst im Laufe des Geschehens enthüllte. Eine extreme Veränderung seines Charakters hätte keinen Sinn gemacht. So wirkte es authentisch und vielschichtig.
Die Handlung an sich hat sich stark nach dem Roman gerichtet, was mir ein inbrünstiges HALLELIJA! entlockte. Buchverfilmungen sollten einfach auch BUCHverfilmungen sein und keine halb dazugedichteten Märchen, die irgendwie noch im Kern dem eigentlichen Buch ähneln. Barvo!
Trotz der extremen Länge, die stolze 208 Minuten beträgt, wirkte die Miniserie auf mich nicht schleppend oder langweilig. Die Zeit benötigt die Geschichte einfach, um erzählt zu werden. Gerade durch die lange Lauftzeit ist es der Handlung möglich sich in viele Bereiche auszuweiten und bestimmte Randthemen anzusprechen, die zum großen Gesamten einen wichtigen Beitrag geleitstet haben. Dadurch wirkte die ganze Atmosphäre und die Handlung abgerundet und komplex und Situationen konnten realitätsgetreu nachgestellt werden.
Die Hintergrundgeschichte hat mich dabei am meisten fasziniert. Irgendwann ging es nicht mehr nur um Margaret sonden um die Schicksale aller und wie sie schlussendlich zueinander fanden. Revolution, Straßenkämpfe, Gewerkschaftstreffen, Lieferverzögerungen. Ganz egal wie "lanweilig" oder aufregend ein Thema war, ich bin wie gebannt an den Lippen der Figuren gehangen, weil mit jeder Geste, mit jedem Satz ein weiteres Puzzelteil an seinen Platz gerückt ist.
Die Kulissen sind mit das Beste an der ganzen Produktion. Aufwendig inszeniert - zumindest für meinen Laien-Blick in Sachen Ausstattung - wird jede Szene durch historisch getreue Einzelheiten festgehalten und perfektioniert. Die Kostüme, die Straßenbeleutung, manchmal die unheimliche Stille erzeugt durch ein Kratzen im Hintergrund oder einfach ein normaler Salon im Hause Hale, alles ist aufeinander abgestimmt. So viel Liebe zum Detail hab ich lange nicht gesehen.
Noch ein kleines Highlight von mir zum Schluss. Mein Lieblingszitat: "Ich glaube ich habe die Hölle gesehen und sie ist weiß, schneeweiß."

Fazit: BBC hat es einfach drauf und dafür gibt's - wie nicht anders zu erwarten - 5 von 5 Rosen. Großartige Kostüme, eine brilliante Buchverfilmung (der Handlung des Romans entsprechend), viel Dramatik und eine wirklich überzeugende Besetzung machen für mich die Sache glasklar. Schaut euch den Film an. Egal ob ihr historische Filme mögt oder nicht, egal ob ihr Romanzen mögt oder nicht, der Film hat einfach alles ohne von irgendetwas zu viel zu haben. Macht das Sinn??? - Schaut ihn einfach! :)

Zu Kaufen bei amazon.de

Trailer:



Alles Liebe
Eure Rose

Sonntag, 20. Juli 2014

Bücher-Lieder-Schamnkerl

(Quelle:http://www.shereads.org/wp-content/uploads/2013/04/Books-and-Music.jpg)


Die WM ist rum, wir sind Weltmeister und ich hoffe ihr habt alle kräftig gefeiert.
Aber nun back to buisness!

Jeder kennt den einen perfekten Song, der sein Lieblingsbuch zu 100% wiederspiegelt. Bei mir gibt es mehrere solcher Lieder und mehrere solcher Bücher.
Eine meiner absoluten Favoriten überhaupt ist die Panem-Trilogie von Suzanne Collins. Diese Bücher sind noch eine ganze Weile nach der letzten Seite in mir nachgehallt. Schuld daran ist sicherlich die aufwühlende Handlung, aber auch der Song Iridescent von Linkin Park, der mir all das, was Kantniss durchgemacht hat, immer wie klar vor Augen führte. Meiner Meinung nach passt das Lied sogar noch besser als der Orinialsoundtrack zu der gesamten Geschichte und zu Kantniss.
Aber auch Lieder, die in Büchern in bestimmten Situationen erwähnt wurden sind wie gemacht für den Augenblick, wie z.B. Hallelujah von Bon Jovi im Buch Saphirblau von Kerstin Gier (oder war es Rubinrot?! - so genau weiß ich es leider nicht mehr). In der Szene tanzen die beiden Protagonisten zusammen in einem heruntergekommen Kellerzimmer nach einem Zeitsprung und der Moment wird durch die Musik im Ohr einfach perfektioniert.
Aber auch unerschütterliche Optimisten-Songs wie I will never let you down von Rita Ora finden in manchen Büchern anklang. So ging es mir mit genau dem Lied bei einigen Liebesromanen, wie Kirschroter Sommer von Carina Bartsch oder Die Sache mit Callie und Kayden von Jessica Sorensen.
Der Klassiker unter den "Bücher-Liedern" ist für mich I see fire von Ed Sheeran zu der Verfilmung von Der kleine Hobbit von J.R.R. Tolkien. Der Text wurde eigens für den Film und Ed geschrieben und passt wirklich grandios zum Buch.
Und es gibt sogar ein Lied, das für mich eine ganze Reihe repräsentiert, natürlich nur im Grundgerüst, aber es passt einfach wie Blut zum Vampir. Damit meine ich die Black Dagger Reihe von J R Ward und das Lied dazu ist Demons von Imagine Dragons.

In diesem Sinne möchte ich natürlich auch wissen, welche Lieder ihr immer zu bestimmten Szenen oder ganzen Büchern im Kopf habt.
Ich freue mich auf eure Kommentare. :)

Alles Liebe
Eure Rose

Sonntag, 13. Juli 2014

Sonntagsschmankerl

(Quelle: http://www.themarysue.com/jk-rowling-damages)


Anlässlich des schlechten Wetter, das die meiste Zeit der vergangenen Woche geherrscht hat, möchte ich euch gute Lektüre für einen verregneten Sonntag vorstellen.
Manche haben es vielleisch schon mitbekommen, für alle anderen Ohren gespitzt: J K Rowling hat vor einigen Tagen eine Kurzgeschichte auf ihrer Website über Harry, Ron, Hermoine und co. veröffentlicht.
In der fiktiven Klatschkolumne der Reporterin Rita Kimmkorn wird ein kleiner Einblick in das Leben der Charaktere nach dem Epilog des letzten Bandes gegeben. Die ehemalige Armee Dumbeldore's ist erwachsen geworden. Harry hat graue Haare bekommen, bei Ron sind die Haare eher abwesend als grau, alle sind mehr oder minder glücklich verheiratet, haben beruflich verschiedene Richtungen eingeschlagen und sind zurzeit vollauf beschäftigt und begeistert von einer Quidditch-Weltmeisterschaft.
Dabei nimmt die scharfzüngige Reporterin kein Blatt vor den Mund.

Auch weitere Geschichten wurden auf der Internetplattform der Autorin - Pottermore - veröffentlicht.
Aufgepasst: Die Geschichten sind alle auf Englisch.

Hier der Link zu Pottermore:
https://www.pottermore.com/de



Eine zauberhaften Sonntag,
Eure Rose

Donnerstag, 3. Juli 2014

Du sollst nich schlafen von Charlotte Parsons



In dem Thriller „Du sollst nicht schlafen“ von Charlotte Parsons geht es, wie der Titel schon erahnen lässt, um den menschlichen Schlaf. Oder noch besser gesagt um die Möglichkeit eines Lebens ohne Schlaf. Hierbei spielt eine junge Journalistin namens Cynthia die Protagonistin. Cynthia steht kurz vor einer Beförderung als sie anfängt über den sogenannten “Barbie-Killer“ zu berichten. Schnell vermutet Sie das mehr hinter dem Mord eines jungen Mädchen steckt und vielleicht ein Serienkiller sein Unwesen in London treiben könnte. Doch all dies rückt in den Hintergrund als ein neues Medikament auf den Markt kommt, mit dem es möglich ist völlig auf den Schlaf zu verzichten. Schnell beherrscht diese Medikament die ganze Welt und macht auch vor Cynthias Haustür nicht halt. Dabei wird ihr Leben davon ganz schön beeinflusst und verändert. Daraufhin beginnt Cynthia mit Nachforschungen die sie immer tiefer in den Sumpf des Medikamentes ziehen. Wird sie wieder den Weg hinaus finden? Wird es weitere Morde geben oder wird der Mörder geschnappt?


Charlotte Parsons hat einen angenehmen Schreibstil, der dazuführt, dass ihr Buch flüssig und gut zu lesen ist. Die einzelnen Kapitel sind in Phasen eingeteilt die zu den beschriebenen Handlungen in diesen Abschnitten passen. Ein wirklich schönes Highlight ist, dass jeweils zu Beginn jeder Phase ein Zitate wie zum Beispiel von Edgar Allan Poe zitiert wird und diese dadurch beschrieben bzw. umschrieben wird.
Als ich hörte es geht um einen „Barbie-Killer“ war ich ganz begeistert und wollte den Thriller sofort lesen. Leider geht es meiner Ansicht nach nur am Rande um den Serienkiller der Frauen in London umbringt. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Einführung des neuen Medikamentes 24/7, das die Welt und Cynthias Leben beeinflusst. Charlotte Parsons schildert sehr realistisch und anschaulich wie sich der Protagonistin ihr Leben verändert und welche Auswirkungen die „Droge“ 24/7 auf die Gesellschaft und Cynthias Leben haben. Hierbei werden viele Hintergrundinformationen geliefert, die mir an einigen Stellen als überflüssig und zu viel erscheinen. Die Grundidee, dass ein Mensch ohne Schlaf auskommen kann, ist wirklich schön geschildert und auch gut durchdacht dargestellt. Das Buch passt für mich jedoch nicht in den Bereich des Thrillers. Hierfür stimmt die Relation zwischen Thriller, sprich der Erzählung des Serienkillers, und der des Romans, sprich die Thematisierung der Markteinführung von 24/7, nicht ganz.
Für mich völlig unerwartet hat „Du sollst nicht schlafen“ ein offenes Ende. Da ich sonst sehr gerne Thriller lese und die meisten ein Ende haben, habe ich damit nicht gerechnet und ist hier auch nicht ganz passend. Ein kleiner Epilog wie sich die ganze Sache für Cynthia persönlich weiter entwickelt hat, hätte die Erzählung abgerundet.


Fazit: Die Geschichte als Roman ist durch und durch sehr gut durchdacht, da muss man die Autorin wirklich loben. Und so musste auch ich mich am Ende fragen, kann so etwas wirklich passieren? Nein, oder vielleicht doch? Aber lest selbst! Als Roman kann ich das Buch wirklich empfehlen und würde hierfür vier Sterne vergeben.
Leider habe ich das Buch unter dem Aspekt Thriller gelesen, da ich dieses Genre bevorzuge, und da kann ich das Buch nicht oder nur bedingt empfehlen und würde hierfür zwei Sterne vergeben. Bedingt deshalb, da es ja auch Leser gibt, die gerne leichte Lektüre unter den Thriller lesen. Somit lautet mein Fazit für Charlotte Parsons Buchdebüt drei Sterne.


Buch auf Amazon.de
Die Autorin auf dtv.de


Liebe Grüße euer Aschenputtel

Dienstag, 1. Juli 2014

Filmbeprechung zu Austenland


Jane Hayes ist seit gefühlten Äonen von Jahren immer noch alleinstehend. Völlig gefangen in der Welt von Jane Austen hat sie nur Pech mit den Männern. Sie wünscht sich mehr Anstand und Romantik für ihr Leben, doch ein Mr. Darcy scheint keiner ihrer potenziellen Kandidaten zu sein. Also wagt sie eines Tages einen großen Schritt. Sie verkauft ihr Auto, nimmt all ihr Erspartes und beschließt eine teure Reise in die Heimat von Lizzy und co zu unternehmen. Das schöne England ruft. Dort hat sie eine Regency-Farm entdeckt, die es Frauen ermöglicht eine Zeit lang in der Welt des vicktorianischen Adels zu leben. Ein wunderschönes Haus dient als Kulisse und alle Schauspieler spielen ihre Rolle perfekt. Keine Handys, keine Elektrizität und natürlich eine außergewöhnliche Romanze sind im Packet inbegriffen. Voller guter Hoffnung und begierig auf die Erfahrung einer „Zeitreise“ erhofft sie sich eine Woche lang in der Welt leben zu können, für die ihr Herz schlägt.
Doch dort angekommen wird sie recht schnell von ihren Illusionen befreit, denn sich in ein Korsett zu zwängen, auf einem Pferd zu reiten und langweilige Gesellschaft zu bestreiten ist gar nicht so einfach, wie es in Austen’s Bücher immer dargestellt wird. Zumal sie das günstigste Paket gebucht hat, was ihr, sagen wir mal, die Situation erschwert.
Aber was wäre eine Parodie auf Austen, gäbe es keinen Mr. Darcy und keinen Mr. Wickham?! Beide sind in gewisser Weise vertreten, die Frage ist nur: Wer ist wer?

Wo soll ich nur anfangen? Dieser Film ist einfach genial! Ich hab praktisch pausenlos gelacht. Parodien auf Stolz und Vorurteil sind mir eigentlich zuwider, weil ich schon viele versaute Darstellungen gesehen hab, sei es auf indisch, amerikanisch oder sogar mit Zombies. Nein, danke!
Aber in diesem Film ging es nicht darum sich über diese Welt lustig zu machen, sie auf ihr Grundgerüst herunter zu brechen oder sonstige abartige Verstümmelungen aus dem Klassiker zu machen, sondern die Probleme und Parallelen mit der heutigen Zeit auf unterhaltsame Weise aufzuzeigen.
Die Hauptprotagonistin Jane ist sehr liebenswert. Ein bisschen peinlich ist es schon, dass sie ihre komplette Wohnung mit Merchendise Artikeln von BBC-Verfilmungen vollgestopft hat. Aber ihre ehrlichen Art ist auch sehr sympathisch. Unglücklich mit ihrem Singledasein beschließt sie ihre Situation in die eigenen Hände zu nehmen, als weiterhin auf ihren Traummann zu warten. Zugegeben, sie ist ein schwieriger Charakter für einen Durchschnittsmann, aber eine Jane will so einen auch gar nicht. ;)
Mit viel Witz, Charme und einer Extraportion Authentizität hat sie mich schnell als großen Fan ihrer Person für sich eingenommen. Sie ist trotz der merkwürdigen Umstände auf dem Anwesen in England eine eigentlich sehr bodenständige Person, die grade durch diese Maskerade merkt, dass im Grunde ihres Herzens nicht die Kleider und Kulissen sie so sehr an der vergangenen Zeit faszinieren sondern der Umgang miteinander. Und da bin ich auch ein bisschen Jane. Außerdem finde ich, dass trotz der linkischen Art eines Austen-Klischees auch eine weitreichendere Belehrung in der Verkörperung ihrer Person steckte. Die Menschen waren damals einfach viel höflicher, rücksichtsvoller und haben es nicht als gut angesehen sich wie die hinterletzten Schweine aufzuführen. Ich würde zwar nie im 18. Jahrhundert leben wollen, allein weil es seinerzeit um die Frauenrecht so schlecht stand – und um fließendes Wasser auch -, aber einem derartigen Ausflug, wie in Jane macht, wäre ich durchaus zugeneigt.
Die Nebencharaktere waren genauso witzig. Eine gute Freundin von Jane ist Ms. Charming, eine korpulente Dame in den mittleren Jahren, die Jane am Flughafen auf dem Weg zum Anwesen kennenlernte. Diese durchgeknallte und liebenswerte Dame ist echt zum totlachen. Sie ihr laut und vulgär und verleiht dem ganzen Film viel Schwung und Eigencharakter. In einigen Szenen war sie aber auch die gute Fee von Jane. Gespielt wird sie von der legendären Jennifer Coolidge. Sie ist in ihrer Rolle begnadet. Die zu stark gebotoxte männergeile alte Lady zu geben scheint ihre wahre Berufung zu sein. Nicht böse gemeint! Manche von euch kennen sie vielleicht aus Serien wie Two Broke Girls oder aus den American Pie Filmen. In letzteren nahm sie die Rolle von Stiflers Mom ein. Na, klingelt‘s? Die beiden Männer die jeweils Mr. Wickham und Mr.Darcy verkörpern – ich verrate jetzt nicht ihre Namen ;) – sind gut gezeichnet und zeitgemäß. Keine Angst – für alle Stolz und Vorurteil-Kenner – Darcy bleibt auch in dieser Version eines Austen-Verkupplungsdramas ein griesgrämiger attraktiver Eigenbrödler. ABER, wie jedem bekannt sein dürfte, der die Filme oder Bücher liebt, bleibt er das nicht lange. Seine Person steht jedoch gar nicht so im Vordergrund. Die Charaktere die am meisten dominieren sind eher humorvoller Natur. So ist der Film auch eher eine Komödie als ein Drama. Zitate, wie das folgende, können meine Annahme nur untermauern: „…. Meine kleine Kumquat.“ – seeeeeeehr regency-like ;) Während des Films hatte ich oft das Bedürfnis „Englishman in New York“ von Sting zu singen. In vielerlei Hinsicht passt der Text des Liedes wie die Faust aufs Auge zu der Handlung.
Alle Personen haben einen sehr starken Charakter und keinen einzigen würde ich missen wollen.
Die Handlung an sich war temporeich, interessant und locker fluffig. Einfach gute Unterhaltung zum Lachen. Es gibt viele verschiedene Sequenzen die zwar nicht historisch getreu sind, aber unheimlich gut in die Geschichte passen, z. B. die Schießstunde bei einer Jagd oder ein kleines Theaterstück das aufgeführt wird. Das ist allerdings mehr ein amüsantes Theater, als wirklich ein Stück, da keiner der Schauspieler wirklich Talent für die Bühne besitzt. So ist jede Szene individuell für sich ausgesprochen gut gemacht.
Und abschließend ist nur noch zu sagen, dass der Abspann den ganzen Film auf die bestmöglichste Weise repräsentiert. Mit „It’s gettin hot in here“. R‘n B und Jane Austen? Aber klar! Ich bin begeistert.

Fazit: Die Mischung aus Aschenputtel, satirischer Komödie, frustriertem Single, ewiger Romantikerin untermalt mit Liedern aus den 80ern ist schlicht und ergreifen großartig. Verdiente 5 von 5 Rosen erhält Austenland von meiner Seite aus. Ein MUSS für jeden Austen-Fan und sogar jeden Austen-Verächter. 

zu kaufen bei amazon.de

Trailer:


Eure ergebene Rezensionsschreiberin
Rosenrot Grimm