Montag, 24. Februar 2014

Das Geheimnis des Nebels von Pia Hepke

(Quelle: jpc.de)



Die 16-jährige Diana lebt zusammen mit ihrer Mutter in einer Kleinstadt in der das Leben nicht idyllischer sein könnte. Doch seit einiger Zeit wird die Stadt von besonderen Naturphänomenen heimgesucht. Eines Abends bekommt auch Diana diese zu spüren, denn auf dem Rückweg von ihrer besten Freundin Janina gerät sie in einen dichten Nebel. Sie kann die Hand vor ihren Augen kaum sehen und das ihr Heimweg direkt durch den Wald führt macht die Situation nicht besser. Auf einer Lichtung erkennt sie plötzlich ein Schatten, doch ihre Fantasie muss ihr einen Streich gespielt haben, denn sie dachte zuerst sie hätte einen Drachen gesehen, doch dann verließ ein Mensch die Lichtung. Der Nebel musste ihren Blick verschwommen haben.
Am nächsten Tag lernt sie den neuen Mitschüler Adrian kennen, dessen stechend grüne Augen sie sofort in ihren Bann ziehen. Und als ob es nicht besser kommen könnte fahren sie auch noch zusammen auf Klassenfahrt. Der beste Ort um sich besser kennenzulernen. Doch dann kommt alles anders und droht in einem riesigen Desaster zu enden.

Ich muss gestehen, das Buch liegt schon eeeewig und drei Tage bei mir zuhause herum. Dito. Nun habe ich es endlich geschafft es zu lesen und es hat sich wirklich gelohnt. Pia Hepke schafft es mit diesem Buch den wunderschönen Auftakt einer Tetralogie zu gestalten. Das wusste ich nicht, aber gut zu wissen! :D
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Am Anfang fand ich ihn zwar noch etwas holprig, das änderte sich aber schnell und sie schaffte es mich mit ihrer Wortgewandtheit  in den Bann zu ziehen.
Das habe ich komplett anders empfunden. Mein ständiges Abschweifen in Gedanken kann ich mir teilweise nicht erklären und teilweise lag es bestimmt an den vielen Sinnwiederholungen, die auf praktisch jeder Seite zu finden waren. Dabei hat die Autorin sicherlich einen guten Satzbau bewiesen, aber ihre Aussagen haben sich viel zu oft im darauffolgenden Satz wiederholt. Die zweigeteilte Erzählperspektive hingegen fand ich vom Konzept her sehr gut. Auf der einen Seite bekommt man aus der Ich-Perspektive von Diana mit, was sie denkt und fühlt in verschiedenen Situationen und auf der anderen Seite was Adrien denkt und fühlt, also der andere Protagonist aus der Er-Perspektive. Dabei kamen allerdings auch wieder Schwierigkeiten auf, da die Autorin oft zwischen verschiedenen Personen gewechselt ist, gemeint ist damit Jason – der ältere Bruder von Adrien – und zeitweise auch Diana. Das hat für Verwirrung bei mir gesorgt und trug wenig dazu bei mein Interesse zu steigern.
Das Geschehen wird größtenteils aus der Sicht von Diana erzählt, was es mir ziemlich leicht machte gut in die Handlung zu finden, denn ich konnte mich sofort in sie hineinversetzen und fand sie als sehr angenehmen Protagonistin. Sie ist eine eher zurückhaltende Persönlichkeit, die nach ihrer Mutter kommt und ihre Gefühle auch gern auf einer Leinwand verewigt. Immer wieder gibt es kleine Einschnitte eines Erzählers der über der Handlung steht was es mir noch besser machte alle Charaktere kennenzulernen, denn so war ich nicht nur auf Dianas Welt beschränkt sondern konnte auch kurze Abstecher in Adrians Welt zum  Beispiel machen.
Die Charaktere an sich waren solide ausgebaut. Nicht unbedingt in ganzen Handlungssträngen, in die sie verstrickt waren, sondern deren Persönlichkeit. Ich finde Pia Hepke hat ein ausgesprochen sensibles Gespür für Situationsauthentizität bewiesen und den Charakteren Tiefe und Vielfältigkeit gegeben. Das findet man so auch nicht in jedem Buch. Die Nebencharaktere fielen mit dabei besonders auf, weil ich für diese mehr Verständnis aufbringen konnte als manchmal für die Protagonisten. Potenzial sehe ich allerdings noch in jeder Person, die Teil des Buches ist, also werde ich dieses Buch mit großer Wahrscheinlichkeit kein zweites Mal lesen, bereue es aber nicht und werde mich auf einen zweiten Band bestimmt ebenfalls einlassen.
Um noch mal auf die Handlung einzugehen war ein bisschen enttäuscht. Viel passierte nicht und das was passierte, war nicht sonderlich überraschend. Spannung kam bei mir überhaupt nicht auf und die Liebesgeschichte war glaubwürdig, weil es keine unsterbliche Liebe auf den ersten Blick war - zum Glück! Aber teilweise war ich auch frustriert, weil ich über Adriens Hintergrund - also was hat ihm zu dem gemacht was er ist, ausgenommen seine zweite Natur - rein gar nichts erfahren habe. 
Denn auch die Nebencharaktere skizziert die Autorin wunderbar. Janina ist die Charakterstarke der beiden Freundinnen und manchmal auch eine echte Egoistin, das machte es für mich nicht immer einfach sie zu verstehen und sie war mir die meiste Zeit eher unsympathisch. Nichtsdestotrotz ist sie Dis beste Freundin und die Mädchen halten zusammen, egal was passiert.
Adrian ist das ganze Buch hindurch eher kryptisch geblieben und sein Charakter hat sich mir noch nicht ganz eröffnet, jedenfalls finde ich ihn ziemlich launisch, was mich manchmal echt genervt hat und ich muss sagen sein Bruder Jason war mir mit seiner freundlichen und offenen Art oft lieber.
Die Handlung schien mir oftmals sehr leicht durchschaubar zu sein, doch die Autorin schaffte es durch viele plötzlich auftauchende Nebenereignisse die Spannung aufrecht zu erhalten und so wurde es nie langweilig, da ich doch nie genau voraussagen konnte was als nächstes passieren würde.
Das Ende war für meinen Geschmack etwas zu offen und kam zu plötzlich. Ich mag es lieber wenn jedes Buch, auch wenn es eine Reihe ist, fertig in sich abgeschlossen ist oder wenn es zumindest so scheint.
Das sehe ich wie Schnee. Die letzte Szene ist nicht in sich abgeschlossen, aber auch kein wirklicher Cliffhanger, dazu fehlte einfach die Spannung am Ende.

Fazit:
Ein wirklich gelungener Einstieg in eine Reihe auf die ich mich wirklich freue. Ich bin gespannt ob es so spannend weiter geht hoffe aber, dass die Handlung nicht ganz so durchschaubar bleibt und dass man Adrian vielleicht etwas besser kennenlernt. Außerdem möchte ich unbedingt wissen ob Diana sich nicht doch für Jason entscheidet, ich würde es ja tun :D
4 von 5 Schneeflocken die sich die Drachen mehr als nur verdient haben.

Fazit:

Von mir gibt’s 3 von 5 Rosen. Abzug gibt’s für den Schreibstil – Geschmack hin oder her -, der mich einfach nicht fesseln konnte, aufgrund der vielen Sinnwiederholungen und der verwirrenden Wechsel  der Er/Sie-Erzähler/innen und für die seichte Art in der das Buch so gut es eben ging vor sich hingedümpelt ist. Es ist mit Sicherheit kein schlechter Fantasy-Roman, aber auch kein herausragender und das spiegelt sich in der Handlung wieder. Positiv habe ich, und das sei an dieser Stelle betont, die paar guten Wendungen bewertet, die die Motivation für mich dargestellt haben weiterzulesen und die gut ausgearbeiteten Charaktere, auf die ich mich gern eingelassen habe.
Ach und um es noch subjektiver zu machen: Wenn Diana sich für Jason entscheidet les ich nicht mehr weiter. ;P
 

Alles Liebe eure Schnee und eure Rose


Der zweite Teil ist sogar schon erhältlich, also zugreifen Mädels: 
Pia Hepke - Das Geheimnis des Feuers! 

Sonntag, 16. Februar 2014

Sonntage sind doch immer zu kurz...

 Photograph by: Ryan Matthew


(Quelle: Pinterest.de)


Sie stand einfach nur da. Versteinert. Obwohl sie sich alles andere als ein Stein fühlte. Ihr Körper war erhitzt und innerlich hatte sie das Gefühl zu zittern. Und schon wieder hatte sie Tränen in den Augen. Dabei hatte sie sich letztes mal geschworren nicht mehr zu weinen. Nicht an diesem Ort. In diese dunkle Atmosphäre der Vergänglichkeit gehörten Freude und schöne Erinnerungen. Doch genau das war es was sie nicht mehr hatte. Keine einzige Erinnerung war in ihrem Gedächtnis geblieben, alles was sie noch von ihm wusste, hatte sie von Bildern. Bilder die in einer Zeit geschossen wurden, als er noch gelacht hatte. Gelacht und gelebt. Das Gefühl der Leere breitete sich wieder in ihrem Körper aus und sie konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten. Brennend bahnten sie sich ihren Weg und liefen ihre Wangen hinab. Jedes verdammte mal, hatte sie das Gefühl, dass ihr an diesem Ort etwas fehlte. Sonst war es ihr nicht bewusst wie sehr sie ihn vermisste. Erst hier wurde ihre so deutlich vor Augen geführt, dass sie nicht anderst konnte als weinen. Es war die einzige Möglichkeit damit klarzukommen. Dabei weinte sie nicht mal aus Traurigkeit. Auch nicht aus Trauer. Sie weinte einfach um die Erinnerungen. Die Erinnerungen die mit ihm fort gegangen waren und nicht mehr zurückkehren wollten. Und das war das Schlimmste. Immer hatte sie das Gefühl ihn zu verraten, weil sie nichts mehr von ihm wusste. Der Wind streifte ihre Wange und sie schloss die Augen und stellte sich vor es wäre seine Hand, die sacht über ihre nasse Wange strich um eine Träne zu trocknen.
Und genau das war es. Eine Hand, seine Hand um genau zu sein. Doch das wusste sie nicht, würde sie nie erfahren und denoch stimmte es ihn nicht traurig. Alles war wie es sein sollte.
"Du weist, dass du mich geliebt hast und ich sehe an deinen Tränen, dass du es immernoch tust. Das reicht. Ich weiß, dass ich geliebt werde. Das ist mehr als die meisten Menschen je in ihrem Leben erfahren werden. Sei nicht traurig. Auch wenn du mich nicht sehen oder dich nicht an mich erinnern kannst, ich bin immer da. Ich beschütz dich. Lass mich dein Schutzengel sein und lass mich dich so lieben, wie du mich liebst. Vertrau mir, ich habe dich nie verlassen."



Einen wunderschönen Sonntag. Schneeweißchen <3

Copyright: DieSchwesternGrimm

Dienstag, 11. Februar 2014

Ich muss es der ganzen Welt verkünden!!!!!!! :D

ICH FASS ES NICHT!
Kleiner Exkurs: Als ich noch eine MikrobenLeseratte von gerade mal 8 oder so was, war ich ein riesiger Fan von der Serie "Mord ist ihr Hobby". Deswegen ging ich eines Nachmittags zu meinem Lieblingsbuchladen, um mir ein Buch von Jessica Fletcher zu kaufen. Als darauf die Verkäuferin mich mit einem Schmunzeln angesehen hat und meinte, dass Jessica Fletcher eine fiktive Autorin sei, dachte ich - ganz die gute Erziehung: Du kannst mich mal und jetzt rück das Buch raus. Die halbe Stunde Diskussion scheinte daran auch nichts ändern zu können und die "nette" Frau wimmelte mit dem Versprechen ab, dass ich in ganz Deutschland keinen Buchladen finden würde, der Kriminalromane von Jessica Fletcher im Sortiment hat. Ich war fürs Leben gezeichnet.
Eine meiner wichtigsten Lektionen: Nur weil Autoren in einer Serie mitspielen, werden sie durch meinen Sturkopf nicht wirklich lebendig. Seit dem hab ich kein Krimibuch mehr angefasst. Nur unter Zwang.

Als ich dann heute folgendes entdeckte, schöpfte ich wieder Hoffnung:
Vielleicht kennt ihr ja die Krimiserie "Castle". In der geht es um eine Krimialromanautoren der durch Beziehungen zum Bürgermeister eine Polizistin vom NYPD bei ihrer Arbeit begleiten darf, um sich Inspiration für seine Geschichten zu suchen.
Und während der Serie veröffentlicht er ertliche Bände seiner Reihe. Der erste heißt Heatwave. Und jetzt schaut mal, was meine Augen erspäht haben - Leute es gibt so was wie Gerechtigkeit in der Welt. Klein Rosenrot in mir, freut sich gerade wie sonst was. 


http://www.amazon.de/Castle-1-Heat-Wave-Hitzewelle/dp/3864250072/ref=tmm_other_meta_binding_title_0?ie=UTF8&qid=1392132449&sr=8-1 

Sonntag, 9. Februar 2014

Gesetzter Sonntag

Hallo liebe Leser,

die Woche war lang und kalt.
Wenn ihr wollt erfreut euch mit mir an meinem Lieblingsgedicht

Prinz Vogelfrei.

So häng ich denn auf krummem Aste
Hoch über Meer und Hügelchen:
Ein Vogel lud mich her zu Gaste –
Ich flog ihm nach und rast’ und raste
Und schlage mit den Flügelchen.

Das weisse Meer ist eingeschlafen,
Es schläft mir jedes Weh und Ach.
Vergessen hab’ ich Ziel und Hafen,
Vergessen Furcht und Lob und Strafen:
Jetzt flieg ich jedem Vogel nach.

Nur Schritt für Schritt – das ist kein Leben!
Stäts Bein vor Bein macht müd und schwer!
Ich lass mich von den Winden heben,
Ich liebe es, mit Flügeln schweben
Und hinter jedem Vogel her.

Vernunft? – das ist ein bös Geschäfte:
Vernunft und Zunge stolpern viel!
Das Fliegen gab mir neue Kräfte
Und lehrt’ mich schönere Geschäfte,
Gesang und Scherz und Liederspiel. 

Einsam zu denken – das ist weise,
Einsam zu singen – das ist dumm!
So horcht mir denn auf meine Weise
Und setzt euch still um mich im Kreise,
Ihr schönen Vögelchen, herum!
und an einem wunderschönen Lied.



märchenhafte Grüße
Rosenrot

Freitag, 7. Februar 2014

Interview mit Pia Hepke

Huhu Pia, danke, dass wir dir Fragen stellen durften wir freuen uns riesig :)



 (Copyright: Pia Hepke)

1.Willst du dich vielleicht erst mal kurz vorstellen?
Hallo, mein Name ist Pia Hepke, ich bin 21 Jahre alt und seit März letzten Jahres darf ich mich offiziell Autorin nennen.
Ich habe mit 15 Jahren angefangen die ersten Sätze meines ersten Buches „Das Geheimnis des Nebels“ zu schreiben und in der Zeit immer mehr meine Leidenschaft für´s Schreiben entdeckt.
Außerdem male ich unglaublich gerne, was sich leider nicht schaffe, wenn ich schreibe, auch das Lesen kommt in der Zeit recht kurz. Was aber nicht zu kurz kommen darf, sind meine Pferde und meine Hunde. Für die muss immer irgendwie Zeit sein.


2.Du schreibst ja über Drachen, wie kam es denn dazu?
Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass ich Drachen so sehr liebe! Die stolzen Jäger der Lüfte. Sie wirken grausam, aber auch erhaben und einschüchternd.
Ich lasse mich schnell von majestätischen Jägern gefangen nehmen, dazu gehören auch Raubvögel oder Raubkatzen. Aber ich wollte so gerne etwas Fantastisches schreiben und deswegen fiel meine Wahl sofort auf die Drachen.
Auch wenn ich über Einhörner, Greifen und noch so manch anderes Fabelwesen sehr gerne einmal schreiben würde, waren Drachen doch die ersten, die mir in den Sinn kamen. Und ich muss sagen, dass sie genau die richtige Wahl darstellen!


3.Wenn ich mich in die Welt eines Buches wünschen könnte, wäre dass …
… eine, in der Tiere sprechen können und Fabelwesen existieren. So spontan fällt mir da jetzt keine ein, wobei Narnia schon mal in die richtige Richtung ginge. Ja, ich weiß, ich bin ein absoluter Fantasyfanatiker^^


4.Mein Highlight 2013 war, …
… „Blessed – Für dich will ich leben“
Dieses Buch habe ich bei einer Leserunde gewonnen und mich riesig darüber gefreut. Nachdem ich es dann gelesen hatte noch umso mehr.
Es war endlich mal wieder ein Buch, wo man lachen konnte und unbedingt weiterlesen wollte, um zu wissen, wie´s weitergeht.
Solche Bücher machen Spaß! Und deswegen ist es mein Highlight des Jahres 2013, denn das Buch hat mich wieder daran erinnert, warum ich so gerne lese!


5.Meine Vorsätze für 2014, sind …
… nun, ich würde mein derzeitiges Projekt, an dem ich schon ein halbes Jahr arbeite (wegen Umzug mussten immer wieder größere Pausen eingelegt werden), gerne beenden und dafür auch einen Verlag finden. Wobei ich nicht glaube, das Letzteres auch noch in diesem Jahr zu bewältigen ist.
Ansonsten möchte ich natürlich noch mehr neue Leser für meine Bücher gewinnen. Mit einem neuen Projekt beginnen und es nach Möglichkeit auch beenden.
Und vor allem will ich endlich wieder Zeit zum Malen finden. Dieses Hobby musste leider auch das letzte halbe Jahr ruhen...


6.Das liebste Wesen auf der Welt ist für mich, …
… ich denke, das ist definitiv meine Australien Shepherd Hündin Amber.
Sie hat einfach jeden Menschen lieb und schafft es, dass auch Menschen, die eigentlich Angst vor Hunden haben, irgendwann sagen, dass sie ja ganz süß ist und auch mal streicheln mögen. Ich hab sie einfach unglaublich lieb <3


7.Ich schreibe gerade an, …
… Marked Eyes.
Das ist ein etwas komplizierteres Projekt, weil es in einer Welt spielt, in der die Sonne eine Gefahr für jedes Leben darstellt. Um dennoch überleben zu können, gibt es die Alkara und die Aurin, die zusammen in der Lage sind, Magie zu gebrauchen. Sie leben in einer großen Stadt, Aternita.
Um diese zu schützen, gibt es die Sonnen-, die Erd-, die Wasser-, und die Luft-Gruppe. Die jede eine bestimmte Aufgabe zum Schutz der Stadt haben.
Das Buch beschäftigt sich auf der Suche nach der Wahrheit und wie es zu dieser Situation kommen konnte mit einer Prophezeiung, die von einem Retter berichtet.
Wie gesagt, die Story ist etwas komplizierter, aber ich hoffe, dass man zumindest im Ansatz verstanden hat, worum es geht.


8.Ich lese gerade, …
… zum einen den Debüt-Roman einer Autorenkollegin aus meinem Verlag „Die Welt der 4 Jahreszeiten – Das Sonne-Mond-Kind“ und zum anderen „Geräuschekiller: Mutige Liebe“, welches ich bei einer Leserunde gewonnen habe.
Ich finde, dass beide Bücher eine sehr interessante Grundidee haben und bin schon gespannt, wie es weitergehen wird.


9.Meine Lieblingsband im Moment ist, …
… gar keine.
Sorry, aber ich habe keine Lieblingsband. Sowieso höre ich Musik (oftmals auch beim Schreiben und vor allem beim Malen) eher nach Liedern als nach Sängern. Es kann vorkommen, dass mir ein Lied von einem Sänger oder einer Band sehr gut gefällt, ansonsten aber gar keines.
Letztendlich höre ich aber am aller liebsten alte Disney-Lieder^^


10.Wenn ich mal groß bin will ich.... werden, weil …
… will ich eine bekannte Autorin werden, weil ich noch viel mehr Menschen mit meiner Arbeit schöne Lesestunden bescheren möchte. Außerdem schlummern noch sooooo unglaublich viele Ideen in meinem Kopf, die müssen unbedingt raus.
Übrigens „bekannte“ Autorin, weil Autorin bin ich ja schon *grins*


11. Ich wollte schon immer mal... sagen...
immer mal Danke an all meine Leser, Fans und vor allem meine Unterstützer sagen. Ohne euch wäre meine Arbeit sowieso sinnlos und ich schätze es sehr, wenn ihr mich unterstützt oder mir schreib, was euch gefallen oder auch nicht gefallen hat!
Deswegen an dieser Stelle noch einmal DANKE!


Wir danken dir! :) 

Homepage von Pia Hepke
Buch auf Amazon


Unsere Rezension folgt bald, verzeiht es uns, aber wir sind gerade beide im Prüfungsstress :/
Wir wünschen euch eine schöne Restwoche!
<3
 

Dienstag, 4. Februar 2014

Vivere Militare Est von Jennifer Wolf

 
 (Copyright: Carlsen impress)

Zum Start des letztlich veröffentlichten dritten Band der Sanguis Trilogie, rund um Miriam und die paranormalen Gestalten, ist es an der Zeit auch dem zweiten Teil seine Beachtung und Würdigung zu schenken, die er definitv verdient hat. (Wir sind uns von Anfang an einig, das passiert nur selten, oder? :D)


Miriam und ihr Lieblingsvampir haben es geschafft. Die Werwölfe sind in die Flucht geschlagen – aber nur für den Augenblick. Denn kaum hat sich die haarige Front ein kleines bisschen zurückgezogen, um sich neu zu sammeln, treten andere Probleme des königlichen Hauses in den Vordergrund. Miri muss ihren Abschluss am Gymnasium machen und gleichzeitig eine Hochzeit planen. Nämlich ihre eigene. Ja und in dieser Hinsicht ist es glaube ich nicht zu viel gespoilter. Denn der eigentliche Feind versteckt sich in den eigenen Reihen. Dass der zukünftige König Elias so einige Revolutionen plant, im Hinblick auf seine Regentschaft, passt ein paar Alteingesessenen überhaupt nicht.
Als sich Elias und Miriam ein wenig Erholung vor den bevorstehenden Strapazen gönnen wollen, wird Elias krank. Aber nicht auf die ich-habe-von-einem-kranken-Menschen-getrunken-Weise Nein irgendwas verwandelt Elias. Wer dafür verantwortlich ist, warum diese Person einen so großen Nutzen davon hätte und ob Miri trotz aller Probleme noch die Krönung, ihre Hochzeit und ihre Freunde und Familie unter einen Hut bringen kann, erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.

 
Zweite Teile – im Speziellen bei Trilogien – haben die schlechten Eigenschaften nur ein billiger Abklatsch von dem ersten Band zu sein, deswegen bin ich bei solchen Büchern immer besonders kritisch und oft auch enttäuscht. Doch das passierte mir bei diesem Buch in keinster Weise.
Mit gewohnten Schwung, Witz, Elan, einer guten Portion Aktion und Liebe, schafft es Frau Wolf auch im zweiten Teil ihren Biss beizubehalten und die Spannung sogar noch zu steigern. Mit gebannten Augen und offenem Mund, konnte ich dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, da stetig etwas Neues passiert und die Charaktere dennoch ihren Charme beibehielten. (Da stimm ich dir schon wieder voll zu. Auch wenn ich sagen muss, dass es mir ab und an zu viel Action war, was wohl daran liegt, dass ich das „ganz normale“ Leben von Miri, Elias und deren Familien schon so spannend finde.)
Wie ich auch in meiner Rezension zum ersten Buch (In sanguine veritas – Die Wahrheit liegt im Blut) bemängelt habe, war mir Miri teilweise zu zickig und Elias zu gefühlsduselig. Aber genau die Tatsache, dass die Autorin ihren Figuren treu geblieben ist und ihren eigenen Weg gefunden hat mich dennoch zu begeistern, hat mir viel Respekt abgerungen. Touché! (Ich brauch genau diese Portion an Gefühlsduselei. Ich mags, das Elias all seine Gefühle zeigt, zumindest im Buch :D. Und Miri hat ab und an leider echt das Recht dazu zickig zu sein.)
Während der gesamten Handlung habe ich Spekulationen angestellt, sie wieder verworfen und wieder neue erfunden, aber am Ende hat mich doch die Auflösung überrascht. Nicht in allen Aspekten, aber doch in den meisten. Einem überraschenden Ende kann eigentlich niemand etwas entgegensetzen außer ein: Danke dass sie mich nicht gelangweilt haben! Vielen lieben Dank sogar. (Auch von mir! Besser geht’s einfach nicht! Die Autorin hat es geschafft von Anfang bis Ende die Spannung zu halten und das auf einem ganz hohen Level.)
Auch die Nebencharaktere bekommen ihre kleinen aber feinen Szenen, die das Gesamtbild schön abrunden. Vor allem die mit David, der einfach das non plus Ultra im ganzen Buch ist. ER ist der eigentliche Star, wenn es nach mir geht. :P (Behalte deine Klamotten an meine Liebe ;) Wir wissen das du ihn vergötterst... Genau so geht es mit mir Anastasia! Ich liebe die kleine Vampirin einfach und wäre an einigen Stellen zu gern Melissa. Aber auch alle anderen wurden nicht nur skizziert sondern bekamen ihre eigene Geschichte, was für mich das i-Tüpfelchen des ganzen Romans ist.)
Die Liebesbeziehung zwischen Miriam und Elias hingegen weicht etwas in den Hintergrund, was aber angebracht ist, da sich der erste Teil schon vor allem um das Kennenlernen und die Einführung in die Welt gedreht hat. Ich glaube zu viel Geturtel hätte dem Buch auch gar nicht gutgetan. Deswegen ein Lob an die Ballerina im Porzellanladen.
Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich jede Person durch ihre Authentizität und ihre viele Eigenarten ins Herz geschlossen habe. Bei jedem Ereignis habe ich mitgezittert, mitgefiebert, oder einfach ein verträumtes „Awwwww“ geseufzt. (Gibt es noch mehr zu sagen? Däumchen hoch!)

Fazit:
David und die Nebencharaktere bekommen vom mir 5 von 5 Rosen – und er eine extra – für ein gelungenes Jugendbuch, das jedes Mädchen zwischen 14 und Unendlich begeistern kann. Nicht zu ernst und doch mit Spannung taucht man in eine phantastische Welt ein, in der man sich verlieren kann.


Fazit:
5 von 5 Schneeflocken für einen Roman, der sowohl Romantiker als auch Actionfans begeistern kann. Die perfekt durchdachte Geschichte und die wunderbar gezeichneten Charaktere haben es verdient von der ganzen Welt gelesen zu werden.


Homepage der Autorin 
eBook auf Amazon 

Vampirische Grüße Schneeweißchen und Rosenrot

Sonntag, 2. Februar 2014

Kurzgeschichte: Schwarzer Engel



Sie sah in den Himmel. Lange und bedächtig. Und zum tausendsten Mal. Es war stockduster, das einzige Licht spendeten die funkelten Sterne hoch über ihr. Sie hatte die Nacht gehasst. Doch nun war es alles was er ihr gelassen hatte. Der einzige Ort, an dem sie sich ihm nahe fühlen konnte. Die einzigste Zeit, in der er bei ihr sein konnte. Nicht körperlich. Dennoch sie fühlte ihn. Überall. Sogar in dem Wind, der um ihren Körper streifte, sie liebkoste und dann doch genauso schnell verschwand wie er gekommen war. Schlagartig war ihre Seele wieder leer. Leer und alleine. Verlassen. Er hatte sie nicht mitgenommen und dennoch war sie nicht mehr hier. Nur noch ein Abbild ihrer selbst war zurück geblieben.
Sie ging weiter, fühlte die groben Sandkörner unter ihren Füßen. Glaubte, der Schmerz wäre die einzige Empfindung, die im Moment das schwarze Loch füllen konnte. Sie hielt es nicht länger aus.
"Was bildest du dir eigentlich ein wer du bist?", schrie sie den Himmel an. "Kommst hier runter, spielst meinen dunklen Engel, zeigst mir was es heißt zu Leben. Und dann gehst du wieder? Einfach so. Verpisst dich wieder auf eine deiner Wolken um Harfe zu spielen. Du verfluchter Mistkerl. Schwing deinen Arsch gefälligst wieder hier runter. Oder hol mich zu dir. Aber lass mich nicht als Scherbenhaufen zurück." Die letzen Worte hatte sie nur noch geflüstert. Unsanft ließ sie sich auf den Sand fallen und brach in Tränen aus. Er hatte jegliche Farbe mit sich genommen und sie in einer schwarz weißen Welt zurück gelassen. Und sie wusste, sie könnte schreien und toben so viel sie wollte, er würde nicht wieder kommen. Das konnte er garnicht. Das Leben war ungerecht. So und nun da sie die Tatsache anerkannt hatte, ging es ihr natürlich besser. Ja klar schön wärs. Es hatte sich nichts geändert. Sie war kalt, gefühllos und leer. Und es gefiehl ihr. Es war besser als alle anderen Gefühle, die sie seit seinem Tod gefühlt hatte.

(Copyright: DieSchwesternGrimm)